Ziegen für Kenia

Dieser Film zeigt wie und unter welchen Bedingungen Landwirtschaft in Afrika funktioniert.
Man darf aber nicht vergessen, dass der Erfolg eines solchen Projektes durch die protektionistische Politik der EU zunichte gemacht wird, denn auch diese Bauern können preislich nicht mit dem hoch subventionierten Milchpulver aus Europa konkurieren!

Video ca 30 Min.

Die Nahrungsmittelkrise hat weltweit Millionen von Menschen in die Armut gestürzt. Anhand eines Beispiels aus Kenia zeigt der Dokumentarfilm, wie es durch angepasste Hilfe möglich ist, Armut zu bekämpfen. Dort wurde ein von der deutschen Entwicklungshilfe gefördertes Milchziegenprojekt zu einer landesweiten Erfolgs-Story. Die Idee war einfach und lädt auch ein wenig zum Schmunzeln ein. Es funktioniert so: Importierte Böcke aus Deutschland decken die lokalen Ziegen. Durch die Kreuzungen erhöht sich die Milchproduktion enorm – von einem Viertel-Liter auf zwei Liter pro Tag. Die Ziegen bringen inzwischen für 15.000 Familien Milch und Einkommen – und einen Ausweg aus der Armut. Der Ziegenmist sichert als Dünger die Erträge der Landwirtschaft und somit die Selbstversorgung mit Nahrung.

Der Dokumentarfilm erzählt diese Geschichte anhand von zwei Handlungssträngen, die sich immer wieder berühren und zusammenkommen. Die Protagonisten sind eine Bauern-Familie im kenianischen Hochland und ein deutscher Entwicklungshelfer, der beim Ziegenzüchterverband arbeitet.
Medienwerkstatt Franken e.V.
Buch und Regie: Gerd Vanselow und Agnes Munyi-Vanselow
Kamera: Günther Wittmann
Ton: Johannes Brunner


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