Proteste gegen den Bankenbanditismus

Wie sehr muss ein  Staat seine Bürger fürchten wenn er die Hälfte der 1500 Demonstranten festnehmen läßt. Aber das macht Mut. Wer weiss, vielleicht gibts ja auch in Europa bald Gelegenheit sich an diesem Protest zu beteiligen.

Aus der Tagesschau vom 1.10.2011:
(http://www.tagesschau.de/ausland/newyork210.html)

Hunderte Wall-Street-Kritiker festgenommen

Anti-Wall-Street Demonstranten haben in New York die berühmte Brooklyn Bridge stundenlang lahmgelegt. Dabei kam es mehrfach zu Zusammenstößen mit der Polizei, die schließlich nach eigenen Angaben etwa 700 Demonstranten festnahm. Die mehrspurige Hängebrücke zwischen Manhattan und Brooklyn war stundenlang blockiert. Erst am Abend (Ortszeit) rollte der Verkehr wieder.

Anlass der Aktion war ein Demonstrationszug der „Occupy Wall Street“-Bewegung („Besetzt die Wall Street“) gegen Zwangsversteigerungen, die hohe Arbeitslosigkeit sowie die Milliarden-Geldspritzen für Banken während der Finanzkrise. Etwa 1500 Menschen hatten sich beteiligt. Die meisten der Festgenommen wurden wieder auf freien Fuß gesetzt, nachdem sie gerichtliche Vorladungen erhielten. Sie müssen nun mindestens mit Strafen wegen Ruhestörung rechnen.

Die über das Internet organisierte Protestbewegung ist auch in anderen Städten aktiv. In Boston versammelten sich am Freitag Demonstranten vor Büros der Bank of America. Ihr Protest richtete sich unter anderem gegen Zwangsversteigerungen von Immobilien. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich rund 3000 Menschen an den Demonstrationen, die Polizei gab keine Schätzung ab.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.