Kinderarbeit für unsere Schokolade

Zu Weihnachten gehört Schokolade in jeder Form. Aber noch immer werden Kinder auf Kakao Plantagen ausgebeutet, dorthin verschleppt oder verkauft und zur Kinderarbeit missbraucht. Ferrero, Guylian, Hofbauer, Lindt, Mars, Milka, Nestlé, Storck oder Suchard schneiden weiterhin bei Ökologie, Soziales und Tierschutz nur mit „Kritisch“ oder „Ungenügend“ ab. Daran ändert sich nichts, wenn einzelne Produkte wie z.B. KitKat von Nestle inzwischen in England und Irland als „Fairtrade“-Produkt angeboten werden. Ich kann nicht glauben, dass der Kakao für KitKat extra eingekauft und verarbeitet wird.

Der Beitrag von Phoenix zeigt, dass dieses Thema nach wie vor aktuell ist. Langsam formiert sich aber im Fairtrade Bereich eine Alternative für alle die Schokolade mit einem guten Gefühl geniesen wollen. Also beim Schokoladeneinkauf gezielt auf Fairtrade-Angebote achten. Die gibt es in einigen Supermärkten (leider oft kaum zu finden) aber auch im Internet.

Hier der WDR Markencheck von Ferrero
Video ca. 45 Min.


Kommentare

Kinderarbeit für unsere Schokolade — 1 Kommentar

  1. Achtung: Immer mehr Hersteller gehen dazu über, Bio und Fairtrade in einen Topf zu schmeissen. So gibt es von Rittersport Sorten die unter Bio laufen und von einigen Anbietern auch gleich als Fairtrade Schokolade verkauft werden. Verlassen kann man sich da nur auf die von gemeinnützigen Organisationen vergeben Siegel.

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